Isar-Amper-Klinikum
gemeinnützige GmbH
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Klinik Taufkirchen (Vils)


Was gibt es im Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils)?

Seit Juli 1998 besteht am Isar-Amper-Klinikum - Klinik Taufkirchen (Vils) eine forensische Frauenabteilung. Anfangs bestand die Abteilung aus 2 geschlossenen Stationen F1 und F2 mit je 18 Behandlungsplätzen. Im April 2002 wurde eine bislang dem Akutbereich zugehörende Station (wegen ständig wachsender Belegung) neben der mittlerweile eingerichteten Entlass-Station (8 Plätze) als weiterführende Station F3 der Forensik zugeordnet. Am 1. November 2006 wurde – nach entsprechender Sanierung und Ausstattung in einem ehemaligen Personalwohnheim des Krankenhauses die offene Station F4 mit 40 Planbetten zur  Interims-entlastung bis zum Bezug des des geplanten Neubaus mit insgesamt 110 Behandlungsplätzen im Jahr 2010 eröffnet.

Auf den vier Stationen arbeiten derzeit 78 Mitarbeiter/innen als Schwestern, Pfleger, Therapeuten, Sozialpädagogen, Psychologen und Ärzte .

Im 1. und 2. Stock des Hauses 4 befinden sich je eine 18-Betten Station für nach § 63 StGB untergebrachte psychisch Kranke (Station F1) und nach § 64 StGB untergebrachte suchtkranke Patientinnen (Station F2). Beide Stationen sind geschlossen und speziell gesichert. Fassade, Türen und auch die Kernbereiche der Stationen werden mit Videokameras überwacht und gesichert.

Die halboffen geführte Station F3  verfügt über 26 Behandlungsplätze für Patientinnen nach § 63 StGB sowie mit Doppeldiagnosen nach § 64 StGB mit entsprechender „Lockerungs-„ (dh Freizügigkeits.) Stufe. Auf der offenen Station F4 werden Patientinnen nach § 64 StGB sowie nach § 63 StGB behandelt, die entsprechende Therapiefortschritte gemacht haben und auf ihre Entlassung vorbereitet werden sollen.

Auf allen Stationen werden Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Musik-, Sport- und Bewegungstherapie angeboten. Im Rahmen der Arbeitstherapie besteht die Möglichkeit, qualifizierte Tätigkeiten (z.B. Arbeiten am PC) zu erlernen. Darüberhinaus werden die Patientinnen von Sozialpädagog/inn/en, Psycholog/inn/en und Ärzt/inn/en fachlich betreut.

Regional ansässige Frauen werden nach der Entlassung vom therapeutischen Team der Forensik ambulant weiter betreut.