Isar-Amper-Klinikum
gemeinnützige GmbH
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Klinik Taufkirchen (Vils)


 Katholische

    Klinikseelsorge

Seelsorge

 

 

Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Josef Schwarzenböck



Pastoralreferent Josef Schwarzenböck

(seit 1990)

Tel.: 08084-934-255

Kernarbeitszeit: Dienstag – Freitag 9 – 17 Uhr

 

 

Angelika Stauber

Pastoralreferentin Angelika Stauber

(seit 2007)

Tel.: 08084-934-567

Arbeitszeiten: Montag – Mittwoch 10 – 18 Uhr, 14-tägig Samstag 9 – 18 Uhr (Angebot von Wortgottesdiensten), 14-tägig Donnerstag 10 – 18 Uhr, wenn kein Samstagsdienst

 

 

 

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen uns auf einzelnen Stationen.

 

 

Angebote der kath. Klinikseelsorge

Die Klinikseelsorge richtet ihre Angebote an  alle Patienten, d.h. auch an Angehörige anderer Konfessionen und Religionen, sowie an Menschen, die sich als nicht-gläubig oder a-religiös bezeichnen. Dies gilt in gleicher Weise für deren Angehörigen sowie für die Mitarbeitenden des Krankenhauses.

Angebote im Einzelnen:

  • Zeit zum Zuhören

  • Einzelgespräche über Probleme des Alltags und über Lebensfragen

  • Begleitung bei ethischen Grenzfragen und Einzelentscheidungen

  • Besuche und Präsenz auf den Stationen zur Ermutigung auf dem therapeutischen Weg

  • Wortgottesdienste, Andachten, Segenshandlungen

  • Die Spendung der Sakramente übernimmt ein Priester - den Kontakt zu ihm können wir herstellen.

Seelsorge

 

 

Gottesdienste in der Schlosskapelle

Samstag. 9 Uhr (14-tägig, die genauen Termine werden jeweils bekannt gegeben)

 

Wortgottesdienste (mit Möglichkeit zum Empfang der Hl. Kommunion) auf den Stationen

Station G2: Samstag 10 Uhr

Station G1: Samstag 10,30 Uhr

Station F1: Samstag 11 Uhr bzw. 13,30 Uhr

Station F2: Mittwoch 9 Uhr

Station F3: Samstag 15,30 Uhr 14-tägig

 

 

Selbstverständnis der kath. Klinikseelsorge

Seelsorge wird im gängigen Sprachgebrauch nicht nur als eine religiöse Aufgabe verstanden. Auch das Gespräch über Ziele, Sinn und Gestaltung des Lebens ist für viele Menschen  gleichbedeutend mit Seelsorge.

Wir verstehen unter Seelsorge, dass wir uns der Wahrheit des Lebens stellen und im Lichte des christlichen Glaubens auch Schwächen und verfahrene Situationen anschauen. Das daraus erwachsende Vertrauen lässt uns anderen so zuhören, dass für sie ihre Sehnsucht nach Gott vernehmbar werden kann, sie vielleicht sogar ihren Weg im Vertrauen (auf eine höhere Macht) wagen.

Wir möchten nicht-direktiv begleiten, d.h. in prozessorientierten Gesprächen, die nicht durch ein vorgegebenes Ziel beherrscht werden; dabei können persönliche Lebensthemen auftauchen. Wenn es gelingt, aus einem fixierten Deutungsmuster auszusteigen und es durch weitere Ansätze zu ergänzen, kann der Patient z.B. lernen, sich nicht mehr ausschließlich als Leidenden oder Schuldigen wahrzunehmen, sondern auch als Wachsenden und Reifenden. Dann bekommt sein Leben einen neuen Sinnhorizont.

Folgende Aspekte stehen auf dem Hintergrund der biblischen Schriften besonders im Fokus unserer Seelsorge. Nach christlichem Verständnis verdankt der Mensch sein Dasein Gott und kann daher seiner Würde in jeder Situation sicher sein. Auch wenn er seine Lebensziele verfehlt hat, darf er sich von Gott angenommen wissen und einer Vollendung seines Lebens entgegen gehen. Wir erwarten also von keinem Menschen, perfekt zu sein bzw. sich sein Existenzrecht selbst zu verdienen.

Diese Sicht ermöglicht es dem Seelsorger – ergänzend zu den anderen Berufsgruppen – wertfrei auf die Not des Patienten einzugehen, auf das Leiden in der Krankheit und auf die Daseinsangst überhaupt. Dies kann von Patienten als befreiend und heilsam erlebt werden.

Wir sind auch offen dafür, dass die religiöse Sozialisation eines Menschen seine aktuellen Schwierigkeiten verursacht haben kann. In diesem Fall versuchen wir unserer Verantwortung in der Form gerecht zu werden, dass wir mit dem Patienten einen Weg zu einem reiferen Gottesbild suchen; denn religiöse „Vergiftungen“ können nach unserer Erfahrung durch die Entwicklung einer gesunden persönlichen Spiritualität geheilt werden. Dazu möchten wir nach Möglichkeit unseren Beitrag leisten.

 

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