
Inhaltsverzeichnis:
Konzept „Psychosomatische Medizin“ am Bezirkskrankenhaus Taufkirchen (Vils)
Was sind psychosomatische
Erkrankungen?
Warum gibt es ein Behandlungsangebot für psychosomatische Medizin in unserem
Hause ?
Wo und durch wen erfolgt
die Behandlung ?
Wie kann eine Aufnahme vereinbart
werden ?
Welche Erkrankungen werden in diesem Zusammenhang bei uns behandelt ?
Was ist unsere Grundeinstellung?
Wie sieht unser Behandlungskonzept
aus?
Woran orientieren wir uns ?
Wie sieht unser Behandlungsangebot
aus ?
Anhang:
Pressestimmen
Auswertung der Patientenumfrage
2003:
Konzept „Psychosomatische Medizin“ an der Klinik Taufkirchen (Vils)
- Im Dezember 2004 hat der Bezirkstag von Oberbayern
beschlossen, dass das Bezirkskrankenhaus Taufkirchen zu seinem bisherigen
Titel "Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie“ die Bezeichnung
„Psychosomatische Medizin“ hinzufügen darf.
- Um diese Zusatzbezeichnung führen zu dürfen,
hat es ein längeres Prüfungsverfahren durch das Sozialministerium und die
Krankenkassen gegeben. Diese Prüfung hat das Bezirkskrankenhaus bestanden.
- Insgesamt stehen zur Behandlung von psychosomatischen
Erkrankungen 44 Betten zur Verfügung.
- Die Station A 3 konnte 2003 bereits ihr 10jähriges
Bestehen feiern. Der ursprüngliche Auftrag dieser Station war die Behandlung
von jungen psychisch Kranken, die zu chronifizieren drohten. Dieses Konzept
wurde im weiteren um die Behandlung von Depressionen und psychotherapeutische
Behandlung erweitert.
Was
sind psychosomatische Erkrankungen?
- Darunter versteht man die Manifestation einer
Regulationsstörung auf den verschiedenen Ebenen des menschlichen Organismus
als Folge einer gestörten Kommunikation in diesem System.
- Dies bedeutet, bei verschiedenen psychischen
Störungen können körperliche Symptome auftreten (z.B. Kloßgefühl im Hals bei
Depressionen) oder umgedreht bei verschiedenen körperlichen Erkrankungen (z.B.
Asthma bronchiale mit depressive Verstimmungszustände).
- Das Erkennen dieser Zusammenhänge stellt den
ersten Schritt zur Diagnosensicherung und erfolgreichen Therapie dar.
Warum
gibt es ein Behandlungsangebot für psychosomatische Medizin in unserem Hause
?
- Zu den Psychischen Störungen gehören sowohl
die psychosomatischen Störungen wie auch die Störungen, die man zu den psychiatrischen
Erkrankungen zählt.
- Langjährige Erfahrungen in der Behandlung dieser
Störungen liegen in unserem Hause vor und unser besonderer Vorteil ist die
wohnortnahe Behandlung (sowohl stationär wie auch ambulant über unsere Institutsambulanz).
Wo
und durch wen erfolgt die Behandlung ?
- Auf den Stationen A3 und A5 stehen Betten zur
Behandlung zur Verfügung. Die Unterbringung erfolgt in 1 bis 3 –Bettzimmern.
- Dem erfahrenen Team unter der Leitung von Chefarzt
Dr. Dirk Bremer gehören an:
- 3 ausgebildete Fachpfleger/Fachkrankenschwester,
- 1 Diplompsychologin,
- 1 Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
- 1 Sozialpädagogin
Wie
kann eine Aufnahme vereinbart werden ?
Durch Einweisung durch den Hausarzt
oder Facharzt kann kurzfristig die Aufnahme direkt über die Station A3
- Frau Sophia Scherm Tel. 08080-934-265
oder
- Frau Dr. Birgit Köll Tel. 08084-934-249)
oder
- den Dienstarzt der Klinik Taufkirchen vereinbart
werden.
- erreichbar über Tel.: 08084-934-0
Welche
Erkrankungen werden in diesem Zusammenhang bei uns behandelt ?
- Angsterkrankungen und soziale Phobie
- Belastungsreaktionen
- Depressionen unterschiedlicher Ursache
- Essstörungen verschiedener Ausprägung und Ursache
- Körperliche Erkrankungen mit seelischen Auswirkungen
- Chronische Schmerzerkrankungen
- Psychosomatische Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes/Reizdarm
- Persönlichkeitsstörungen
- Chronische Schlafstörungen
- Posttraumatische Störungen
- Zwangserkrankungen
Was
ist unsere Grundeinstellung?
- Wir bauen eine tragfeste und verlässliche Beziehung
zu unseren Patienten auf, wir kümmern uns um unsere Patienten
(= individuelle
Betreuung).
- Wir geben dem Patienten Raum, sich zu entwickeln
und sich wohl zu fühlen.
Wie
sieht unser Behandlungskonzept aus?
- Schwerpunktmäßig arbeiten wir verhaltens-medizinisch,
wobei auch tiefenpsychologische Sichtweisen mit einbezogen werden.
- In Einzel- und Gruppentherapien wird mit dem
Patienten die Krankheitsvorgeschichte erarbeitet und für und mit dem Patienten
nachvollziehbare Modelle der Entstehung seiner Erkrankung und
Strategien zur Reduktion der Symptome erarbeitet.
- Stand der wissenschaftlichen Forschung heute
ist, dass bei vielen psychischen Störungen in der erfolgreichen Behandlung
sowohl naturheilkundliche Präparate wie auch Psychopharmaka einen wichtigen
Beitrag leisten. Wo erforderlich wenden wir in Abstimmung mit dem Patienten
diese Medikamente an.
Woran
orientieren wir uns ?
Wir orientieren uns an den Leitlinien
der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften
Wie
sieht unser Behandlungsangebot aus ?
- Psychotherapeutische Einzelsitzungen
- Allgemeine psychotherapeutische Gruppensitzungen
- Indikative psychotherapeutische Gruppensitzungen
- Entspannungstraining
(progressive Muskelentspannung, Akupunktur nach dem
NADA Protokoll)
- Ernährungsberatung
- Gestaltungstherapie
- Arbeitstherapie
- Musiktherapie
- Krankengymnastik
- Medizinische Behandlung
- Physikalische Therapie
- Sport- und Bewegungstherapie
- Sozialtherapie
Anhang:
Pressestimmen

Auswertung der Patientenumfrage 2003:
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